Willkommen am Tor zum EmmentalDie Wasserscheide zwischen Emme und Aare ist ein sanftes Hochplateau (752 m üM), das von einem Moränegrat halbiert wird. Durch diesen etwa 2 Kilometer langen Moränewall wird das östlich liegende Gebiet des Thali- und Gwattmooses in das Flussgebiet der Emme gewiesen. Auf dem Westhang, welcher sich zur Aare richtet, erhebt sich von allen Richtungen her gut sichtbar das Dorf Schlosswil und der Schlossturm.
Namensgebung und Wappen
Die ältesten urkundlichen Ortsbezeichnungen von Schlosswil sind Wilare, Wilere, Wiler, Wile. Dann war lange der Name Wil gebräuchlich, wie die Ortschaft noch heute häufig von der Bevölkerung genannt wird. Der jetzige Ortsname wurde erst in den 1860er Jahren eingeführt, zur besseren Unterscheidung von vielen anderen Ortsnamen "Wil". Offiziell erfolgte die Änderung der Kirch- und Einwohnergemeinde Wil in Schlosswil durch Regierungsratsbeschluss am 21. April 1911. Lage Schlosswil grenzt an die Gemeinden Grosshöchstetten, Konolfingen, Trimstein, Worb und Biglen. Der tiefste Punkt der Gemeinde, die Oele, liegt 680 m üM und der höchste Punkt, der Hürnbergwald, auf 900 m üM. Amtssitz Im Schloss befindet sich der Hauptsitz des Amtsbezirks Konolfingen mit dem Regierungsstatthalteramt, dem Kreisgericht und dem Kreisgrundbuchamt. Das Betreibungs- und Konkursamt befindet sich nicht im Schloss, sondern im Dorfzentrum gegenüber der Gemeindeverwaltung. Öffentlicher Verkehr Schlosswil ist von den grösseren Städten Bern, Thun und Burgdorf in 30 Autominuten bequem erreichbar. Das Dorf und die Bezirke werden mit öffentlichem Verkehr erschlossen.
Spätheimkehrer und "Nachtschwärmer" profitieren vom Moonliner-Angebot. Gewerbe In Schlosswil sind keine Industriebetriebe ansässig. Es werden einige Kleingewerbe betrieben. Unter der Rubrik "Gewerbe" finden Sie die Detailangaben zu den Gewerbebetrieben. 20 % der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Ein wesentlicher Teil der Unselbstständigerwerbenden arbeitet in Dienstleistungs-, Gewerbe- und Industriebetrieben in Nachbargemeinden, in der Stadt und Agglomeration von Bern. Dorfentwicklung Die Entwicklung der Gemeinde und deren Einwohnerzahl stagnierte bis zum Jahre 1973 (um 1900 wurden 445 und 1970 nur noch 413 Einwohner gezählt). Um dieser Entwicklung des Dorfes eine Wende zu geben, hat die Gemeinde 1971 im Bezirk „Nest“ das Heimwesen der Gebrüder Bürki erworben. Ein Teil des Landes wurde als Bauland erschlossen. In der Folge konnten 54 Einfamilienhäuser gebaut werden. Es folgten Infrastrukturbauten wie Gemeindehaus, die Erweiterung des Schulhauses mit einem Klassenzimmer, dem Kindergarten und der Schulbibliothek. Mit dem Kauf eines landwirtschaftliches Heimwesen 1988 im Dorfkern konnte weiteres Bauland ausgeschieden und die Überbauung Herolfingenstrasse realisiert werden. 1995 bauten Private auf der Schmittenmatte unterhalb des Gemeindehauses weitere Häuser. Die letzte Bau-Etappe wurde von der Gemeinde initialisiert, indem das Bürkibauernhaus mit Stöckli und Bauland an einen privaten Investor verkauft wurde. 2001 konnten wiederum einige Einfamilienhäuser erstellt werden. Heute zählt Schlosswil 670 Einwohner und ist trotz der Bautätigkeit überschaubar geblieben. Man kennt und grüsst sich... Schule Das Schulangebot umfasst den Kindergarten und eine 4-teilige Primar- und Realschule mit ca. 75 Kindern. Die Sekundarstufe wird in der Nachbargemeinde Grosshöchstetten besucht. Das Schulhaus wurde 1958 erbaut, 1982 mit einem Klassenzimmer, einer Bibliothek und dem Kindergarten erweitert und 2002 saniert und mit einem weiteren Anbau vergrössert. Mit dieser letzten Erweiterung konnte das Schulzimmer im Schulhaus Ried (politische Gemeinde Worb) nach Schlosswil gezügelt werden. Die Bezirke Schlosswil ist in fünf Bezirke aufgeteilt:
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